Assetfy Infos 15. Juli 2026

Grundsteuer-Rechner Online 2026 kostenlos: Bodenrichtwert einfach per Adresseingabe

Berechne deine Grundsteuer gratis online für 2026 und spare dir die mühsame Suche nach dem Bodenrichtwert. Assetfy verbindet Adresse, Flurstücksauswahl auf der Karte und Bodenrichtwertdaten direkt mit dem Rechner.

Wissen Grundsteuer & Bodenrichtwerte
Interaktiver Rechner

Grundsteuer-Rechner Online 2026

Adresse eingeben, verfügbaren Bodenrichtwert übernehmen und die Grundsteuer mit Hebesatz, Messbetrag oder Modell-Schätzung berechnen.

Bereit
Standort
Bundesland wählen, dann zeigt der Rechner nur die passenden Eingaben.

Flurstück auf der Karte auswählen

Die Adresse setzt nur den Kartenausschnitt. Klicke anschließend das exakte Flurstück an, damit Fläche und Bodenrichtwert aus den Assetfy-Daten übernommen werden.

Noch kein Flurstück ausgewählt.
Grundstück und Werte
Berechnungsweg

Grundsteuer-Rechner Online 2026

Der kostenlose Grundsteuer-Rechner Online 2026 von Assetfy ist als praktische Single-Page-Hilfe gedacht: Adresse eingeben, Kartenausschnitt öffnen, das exakte Flurstück auswählen, Bodenrichtwert übernehmen und die jährliche Grundsteuer nachvollziehbar berechnen. Das ist der entscheidende Unterschied zu vielen einfachen Rechnern, die nur Formelfelder anbieten und beim Bodenrichtwert auf ein externes BORIS-DE-Portal verweisen.

Der Rechner ersetzt keinen amtlichen Grundsteuerbescheid, macht aber transparent, welche Werte die Berechnung beeinflussen: Grundstücksfläche, Wohn- oder Nutzfläche, Bodenrichtwert, Grundsteuerwert, Steuermesszahl und der Hebesatz der Gemeinde. Besonders hilfreich ist das für Eigentümer, Käufer, Makler und Projektentwickler, die schnell prüfen möchten, ob ein Standort plausibel eingeordnet ist.

Grundsteuer-Formel: die drei Schritte

Die Grundsteuer folgt einer dreistufigen Logik. Erst wird eine Bemessungsgrundlage ermittelt, dann mit einer Steuermesszahl multipliziert und anschließend mit dem Hebesatz der Gemeinde hochgerechnet.

Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz = Grundsteuer pro Jahr

So funktioniert die neue Grundsteuer seit 2025

  • Reform ab 2025: Die neue Grundsteuer gilt bundesweit seit dem 1. Januar 2025.
  • Drei-Stufen-Berechnung: Grundsteuerwert oder Landes-Bemessungsgrundlage × Steuermesszahl × Hebesatz.
  • Unterschiedliche Modelle: Einige Länder nutzen das Bundesmodell, andere eigene Landesmodelle.
  • Hebesatz: Die Gemeinde legt den Multiplikator fest. Deshalb kann die Steuer trotz gleicher Fläche stark abweichen.
  • Bescheid geht vor: Wenn Grundsteuerwert oder Messbetrag bekannt sind, ist dieser Rechenweg belastbarer als jede Schätzung.

Die Grundsteuer-Modelle der Bundesländer

Deutschland nutzt seit der Reform kein einheitliches Rechenmodell mehr. Ein guter Rechner muss deshalb zuerst das Bundesland kennen und danach die richtigen Felder anzeigen. Bodenrichtwert, Baujahr und Wohnfläche sind nicht überall relevant.

Bundesmodell

Das Bundesmodell ist wertorientiert. Bei bebauten Wohngrundstücken spielen unter anderem Bodenrichtwert, Grundstücksfläche, Wohnfläche, Gebäudealter und Mietniveau eine Rolle.

Berlin, Brandenburg, Bremen, Mecklenburg-Vorpommern, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen

Bodenwertmodell

In Baden-Württemberg zählt für Grundsteuer B im Kern der Bodenwert: Grundstücksfläche × Bodenrichtwert. Gebäude und Baujahr werden nicht bewertet.

Baden-Württemberg

Flächenmodell

Bayern rechnet über Grundstücksfläche und Wohn-/Nutzfläche. Bodenrichtwert und Baujahr spielen hier keine Rolle.

Bayern

Wohnlage, Faktor und Lage

Hamburg, Hessen und Niedersachsen arbeiten mit Flächen und zusätzlichen Lage- oder Faktor-Komponenten. Der amtliche Bescheid bleibt hier besonders wichtig.

Hamburg, Hessen, Niedersachsen
BundeslandModell im RechnerBodenrichtwert?Baujahr?
Baden-WürttembergBodenwertmodellJaNein
BayernFlächenmodellNeinNein
HamburgWohnlagenmodellNeinNein
HessenFlächen-Faktor-ModellNeinNein
NiedersachsenFlächen-Lage-ModellNeinNein
Bundesmodell-LänderBundesmodell / LandesmesszahlenJaBei bebauten Grundstücken

Grundsteuer-Rechner nach Bundesland

Die Grundsteuer ist seit 2025 je nach Bundesland unterschiedlich aufgebaut. Deshalb gibt es den kostenlosen Assetfy-Rechner auch als Bundesland-Seite mit passendem Modell, passenden Pflichtfeldern und Hinweisen zum Hebesatz vor Ort.

Welche Behörde macht was?

Finanzamt

Ermittelt den Grundsteuerwert und erlässt den Grundsteuerwertbescheid sowie den Grundsteuermessbescheid.

Gemeinde oder Stadtkasse

Legt den Hebesatz fest, erlässt den endgültigen Grundsteuerbescheid und nimmt die Zahlung entgegen.

BORIS-Portal

Veröffentlicht Bodenrichtwerte der Gutachterausschüsse. Assetfy kann viele Werte direkt aus Datenbank und Karte vorschlagen.

ELSTER

Dient zur Abgabe von Grundsteuererklärungen und Änderungsanzeigen, wenn Angaben nachträglich korrigiert werden müssen.

Assetfy-Vorteil: Bodenrichtwert per Adresse übernehmen

Der besondere Vorteil von Assetfy liegt in der Verbindung aus Rechner, Adresse, Karte, Flurstück und Bodenrichtwertdaten. Für viele Bundesländer liegen aktuelle Bodenrichtwerte direkt in der Assetfy-Datenbank. Dadurch kann ein Nutzer eine Adresse eingeben, das konkrete Flurstück auf der Karte auswählen und den passenden Bodenrichtwert in den Rechner übernehmen, statt ihn manuell aus einem externen Portal abzuschreiben.

Aktuell kann Assetfy Bodenrichtwerte für Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Sachsen-Anhalt und Thüringen direkt aus der Datenbank nutzen. Für weitere Bundesländer kann die Assetfy-Karte helfen, BORIS-DE- oder Landeslayer visuell einzublenden und den Wert am Standort zu prüfen.

Nicht vollständig automatisiert abbildbar sind derzeit Schleswig-Holstein, Baden-Württemberg und Bayern. Für diese Länder sollte der Rechner transparent erklären, welche Eingaben manuell ergänzt werden müssen und warum.

Landwirtschaft, Grünland und Forst: Grundsteuer A

Ackerland, Grünland und forstwirtschaftliche Flächen sind ebenfalls grundsteuerpflichtig. Sie gehören aber in der Regel nicht zur Grundsteuer B für bebaute und unbebaute Grundstücke des Grundvermögens, sondern zur Grundsteuer A für Betriebe der Land- und Forstwirtschaft.

Das ist für den Rechner wichtig: Ein Bodenrichtwert wie „Landwirtschaftliche Fl.“ oder „Forstwirtschaftliche Fl.“ ist eine wertvolle Standortinformation, aber nicht automatisch die Rechenbasis für die Grundsteuer A. Für land- und forstwirtschaftliche Flächen sollte daher der vom Finanzamt festgestellte Grundsteuerwert oder der Grundsteuer-Messbetrag verwendet werden.

Assetfy erkennt solche Bodenrichtwert-Nutzungen wie Ackerland, Grünland und Forstwirtschaft und ordnet sie im Rechner als Grundsteuer A ein. Die sicherste Berechnung bleibt dann: Grundsteuer-Messbetrag × Hebesatz der Gemeinde.

Wichtige Hinweise

Häufige Fragen

Welche Daten brauche ich für die Grundsteuerberechnung?

Meist brauchst du Bundesland, Adresse, Grundstücksfläche, Grundstücksart, Wohn- oder Nutzfläche, Baujahr, Bodenrichtwert, Steuermesszahl und den Hebesatz der Gemeinde. Welche Felder genau nötig sind, hängt vom Bundesland ab.

Ist der Bodenrichtwert immer notwendig?

Nein. In wertabhängigen Modellen ist er zentral, in reinen oder stärker flächenorientierten Modellen spielt er keine oder nur eine andere Rolle. Ein guter Rechner fragt ihn deshalb nicht pauschal ab, sondern abhängig vom Bundesland.

Warum unterscheidet sich die Grundsteuer zwischen Gemeinden?

Der Hebesatz wird von der Gemeinde festgelegt. Selbst bei gleicher Bemessungsgrundlage kann die jährliche Grundsteuer deshalb unterschiedlich ausfallen.

Kann Assetfy den Bodenrichtwert automatisch finden?

Für viele Bundesländer ja. Assetfy kann Adresse, Karte, Flurstück und Bodenrichtwert zusammenführen und den passenden Wert für die Berechnung vorschlagen. Wenn ein Bundesland nur über externe Kartenlayer unterstützt wird, sollte der Wert sichtbar geprüft und manuell übernommen werden.

Ist das Ergebnis verbindlich?

Nein. Die verbindliche Festsetzung erfolgt über die zuständigen Finanz- und Gemeindebehörden. Der Rechner dient der Orientierung, Plausibilisierung und Vorbereitung.